Sind unsere Gemeinden schon digital?

Eine der wichtigsten Fragen der aktuellen Umfrage ist die nach digitalen Werkzeugen im Alltag der Gemeinde. Wird in den Kommunikationsprozessen auf bewährte Formen gesetzt, oder sind bereits viele digitale Werkzeuge zur Datenspeicherung in der Cloud oder für die Terminabstimmung im Einsatz?

Von zu Hause arbeiten

Ehrenamtliche arbeiten fast ausschließlich digital von zu Hause, bei beruflich in der Kirche Tätigen nutzt immerhin jede/r Dritte Geräte in den heimischen vier Wänden. Nur sechs Prozent der Befragten ist digital gänzlich abstinent. Das verbreitetste Betriebssystem: Windows.

Nutzung von privater IT

Jeder zweite Mitarbeitende in der Kirche nutzt private IT. Pastor*innen finden diesen Umstand am wenigsten in Ordnung. Ehrenamtliche können eher mit privater IT leben. Der obere Wert gibt die Nutzung der IT an, der untere Wert die Akzeptanz.

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Pastoren

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Kirchenmusiker/in

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Internetredakteur/in

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Ehrenamtliche

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Nicht zufriedenstellend

Ich arbeite mit der eigenen Hard- und Software. Das, was mir die Einrichtung zur Verfügung stellt, ist nicht zufriedenstellend.
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Dienst-PC

Eigentlich sollte jede(r) einen Dienst-PC gestellt bekommen und einen Arbeitsplatz eingerichtet bekommen.
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Meine eigenen Geräte

Es sind meine eigenen Geräte, eigentlich müsste es selbstverständlich sein, dass der Arbeitgeber die Büroausstattung mit allen Geräten stellt.

Digitale Affinität

Der Bedarf an Unterstützung zu digitalen Fragen in der Landeskirche Hannovers ist hoch. Nur 10 Prozent der Befragten geben an, digital affin zu sein.

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digital affin

*Digitalaffinität = Kenntnis Tools, Funktionswünsche,Lösungskompetenz
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Nicht jedermanns Begabung

Digitale Kirche ist nicht jedermanns Begabung. Eine 100%-Digitalisierung darf niemals allen Gemeinden aufgedrückt werden. Jede Gemeinde muss das Maß ihrer Digitalisierung selbst bestimmen dürfen ohne als ,die ewig Gestrigen‘ diffamiert zu werden.

Unterstützung und Weiterbildung gewünscht

Mitarbeitende der Landeskirche wünschen sich Schulungen. Dabei sollte das interne Netzwerk intern-e berücksichtigt werden.

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Vor Ort

Die Mitarbeitenden benötigen Schulungen. Und diese möglichst vor Ort und nicht mit Anreisen, die aus dem ländlichen Bereich Stunden erfordern!
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intern-e

Alle sollten verpflichtend die intern-e-Schulungen machen müssen, damit dann alle auch damit arbeiten können! Hauptamtliche und auch KV.
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Sekretärinnen

Vor allem die Sekretärinnen müssen geschult und dafür begeistert werden. Weiterbildung in diesen Bereichen ist neben der Bereitstellung das A und O.
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Werkstatt-Angebote

Ich erwarte mehr Austausch-und Weiterbildungsmöglichkeiten zu den Internetsystemen (z.B. Werkstatt-Angebote).

Interesse an Unterstützungsangeboten

Die Mitarbeitenden wünschen sich feste Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, digitale Informationsmaterialien und Unterstützung bei sich vor Ort.

  • Ansprechpartner/in für Datenschutzfragen 58% 58%
  • Digitale Informationsmaterialien 50% 50%
  • Seminare vor Ort 48% 48%
  • Gedruckte Informationsmaterialien 27% 27%
  • Video- bzw. Onlineschulungen 23% 23%
  • Seminare in Hannover 15% 15%
  • Ich wünsche mir keine Angebote. 8% 8%

Nutzung von E-Mail-Adressen

Jemand schreibt: „Ich habe eine Aversion gegen die vielen ,pastor*in.xyz@googlemail.com‘ – oder noch schlimmer: ,heidiundjürgen‘@-Adressen.“

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der Hauptberuflichen nutzen ihre private E-Mail-Adresse für die Arbeit

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der Hauptberuflichen nutzen ihre dienstliche E-Mail-Adresse nicht

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der Hauptberuflichen kennen ihre dienstliche E-Mail-Adresse nicht

Wünsche in Sachen E-Mail

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Ausreichendes Datenvolumen für Versand und Speichern von E-Mails

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Keine zeitliche Verzögerung, wenn zwischen dienstlichen und privaten Adressen Mails verschickt werden

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Keine Einschränkung, wenn ich meine E-Mails von meinem Smartphone abrufen möchte

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